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Der EU Digital Omnibus rollt an: Ein Schritt zur Vereinfachung und Optimierung digitaler Regelungen
Am 19.11.2025 hat die Europäische Kommission das Digital Omnibus-Paket vorgelegt. Das Paket ist ein umfangreicher Vorschlag, der die zentralen digitalen Rechtsakte der EU überarbeiten, vereinfachen und an die praktische Realität ihrer Anwendung anpassen soll. Hinter der Vereinfachungslogik verbirgt sich eine Reformagenda, die sich quer durch das europäische Digitalrecht zieht. Weil der Großteil der betroffenen Rechtsakte als Verordnungen erlassen wurde, schlägt die Reform unm
vor 3 Tagen
BMI legt Entwurf zu kritischen Anlagen vor: Neue Vorgaben für den Energiesektor
Mit einigen legislativen Vorstößen hat Deutschland die europäische NIS2-Richtlinie (EU) 2022/2555 sowie die CER-Richtlinie (EU) 2022/2557 umgesetzt und damit den regulatorischen Rahmen für die Cyber- und physische Resilienz kritischer Anlagen grundlegend neu gestaltet. Während die NIS2-Richtlinie sich insbesondere mit der IT-Sicherheit solcher Anlagen beschäftigt, verfolgt die CER-Richtlinie das Ziel, die physische Resilienz kritischer Einrichtungen zu stärken.
23. Juni
Geschäftsführerhaftung im Fokus: Pflichten, Risiken und die besondere Verantwortung in kommunalen Unternehmen
Die Anforderungen an Geschäftsführer und Aufsichtsräte sind in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. Komplexere Regulierungslandschaften, ESG-Anforderungen, immense Investitionsentscheidungen in die Energie- und Wärmewende sowie eine zunehmend strenge Rechtsprechung lassen den Handlungsspielraum kleiner und die Haftungsrisiken größer werden. Gerade in kommunalen Unternehmen, allen voran in Stadtwerken, verdichten sich diese Anforderungen zu einem Pflichtenkanon, der ohne
16. Juni
EU-Kommission veröffentlicht einen neuen Voluntary Standard zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
Der VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs) wurde im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als freiwilliger Leitfaden für nicht-börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt. Er richtete sich vor allem an Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden und sollte einen praxisnahen Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung ermöglichen. Gleichzeitig sollte er KMU von den komplexen Anforderungen der CSRD un
11. Juni
BNetzA veröffentlicht Festlegungsentwurf „HEDWIG“: Neue weitreichende Datenmeldepflichten für die Energiewirtschaft
Mit der Veröffentlichung des Festlegungsentwurfs „HEDWIG“ am 18.4.2026 konkretisiert die BNetzA ihre Pläne, energiewirtschaftliche Datenmeldungen weiter zu standardisieren und zu zentralisieren. Ziel der Vorgaben ist es, mehr Transparenz am Energiemarkt zu schaffen, indem energiewirtschaftliche Daten umfassend erfasst und bereitgestellt werden. Dabei knüpft der Entwurf an das im August 2025 veröffentlichte Eckpunktepapier an und überführt die dort skizzierten Überlegungen in
9. Juni
Umweltinformationsgesetz in Bayern: Auskunftspflicht für privatrechtlich organisierte Unternehmen?
Viele Behörden und staatliche Einrichtungen verfügen über umweltbezogene Informationen in unterschiedlicher Form und unterschiedlichem Umfang. Die EU-Richtlinie „über den Zugang der Öffentlichkeit zu Umweltinformationen“ verpflichtet dazu, diese Daten frei zugänglich zu machen. Ziel der Richtlinie ist es, mehr Transparenz, Bürgernähe der Behörden und ein besseres Umweltbewusstsein zu schaffen. In Bayern setzt das „Bayerische Umweltinformationsgesetz“ (BayUIG) die EU-Richtlini
21. Mai
IDW S 1 als zentrales Regelwerk für Unternehmensbewertungen
Am 8.4.2026 hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) die Neufassung des IDW Standards „Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen“ (IDW S 1 in der Fassung von 2026) verabschiedet. Nach knapp 18 Jahren ersetzt er die bisherige Fassung aus dem Jahr 2008. Er bringt umfangreiche methodische Weiterentwicklungen mit erheblichen praktischen Auswirkungen für Unternehmen und Bewerter.
7. Mai
Was sind kritische Anlagen? Alles klar nach Inkrafttreten des KRITIS-Dachgesetzes?
Seit dem Inkrafttreten des KRITIS-Dachgesetzes am 17.3.2026 stehen Unternehmen vor einer ungewöhnlichen Situation: Es ist derzeit nicht rechtssicher bestimmbar, ob ihre Anlagen als kritisch einzustufen sind. Das hat praktische Auswirkungen auf Unternehmen, die möglicherweise strengen Sicherheitsanforderungen unterliegen – oder auch nicht.
7. Mai
Vergabeverfahren in der (Ab-)Wasserwirtschaft: Do’s and Don’ts
Die Abwasser- und Wasserwirtschaft steht vor enormen Herausforderungen, um die Qualität und Versorgungssicherheit auch langfristig sicherstellen zu können. Ein wesentlicher Anteil der Infrastruktur erreicht zeitnah das Ende ihrer Nutzungsdauer oder hat diese bereits überschritten. Dies erhöht den Erneuerungs- und Investitionsbedarf. Hinzu kommen Anpassungen aufgrund des Klimawandels, demografischer Entwicklungen oder zusätzlicher gesetzlicher Anforderungen.
22. Apr.
EU-Abfallverbringungsverordnung – Neue Vorgaben beim grenzüberschreitenden Abfalltransport ab Mai 2026 (Teil 1)
Am 20.5.2024 ist die novellierte europäische Abfallverbringungsverordnung (Verordnung (EU) 2024/1157; kurz: VVA) in Kraft getreten. Sie regelt sowohl den grenzüberschreitenden Abfalltransport zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) als auch deren Import in und Export aus der EU. Nach einer zweijährigen Übergangsfrist gilt nun ein Großteil der Vorschriften ab dem 21.5.2026. Die teils strengeren Neuregelungen bringen erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Heraus
21. Apr.
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