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Öffentliche Wasserversorgung: Wasserlieferverträge zukunftssicher gestalten
In der Beratungspraxis zeigt sich immer häufiger: Wasserlieferverträge, die über lange Zeit gut funktioniert haben, passen oft nicht mehr zu den heutigen Anforderungen der öffentlichen Wasserversorgung. Klimawandel, steigender Investitionsbedarf , demografische Veränderungen, Nutzungsänderungen und verändertes Abnahmeverhalten, technologische Entwicklungen und neue politische Rahmenbedingungen verändern die Bedingungen grundlegend. Daher besteht vermehrt ein Bedürfnis, besteh
15. Apr.
Wasserschutzgebiete – Schutz für unsere wichtigste Ressource
Im Jahr 2022 gewannen die öffentlichen Wasserversorger in Deutschland über 5,32 Milliarden Kubikmeter Wasser aus der Natur. Die wichtigste Trinkwasserquelle ist dabei mit großem Abstand das Grundwasser, aus dem 2022 rund 3,33 Milliarden Kubikmeter (62,5 Prozent) gefördert wurden. Gleichzeitig sinkt die Grundwasserneubildungsrate. Besonders in den Dürrejahren 2018, 2019 und 2020 fiel sie außergewöhnlich gering aus. Der Schutz des Grundwassers gewinnt nicht nur deshalb weiter
9. Apr.
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof stellt Wasserlieferverträge zwischen Zweckverbänden in Frage
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat zu Beginn dieses Jahres in zwei Urteilen ( Az. 20 N 24.1004 vom 22.1.2026 und Az. 20 N 24.376 vom 5.2.2026) zur Zulässigkeit von Wasserlieferungen zwischen Zweckverbänden Stellung genommen. Zugleich befasste sich das Gericht mit den Auswirkungen unzulässiger Vereinbarungen auf die Kalkulation von Wassergebühren. Die Entscheidungen stellen Wasserzweckverbände vor erhebliche rechtliche, praktische und finanzielle Herausforder
25. März
Informationspflichten nach der Trinkwasserverordnung: Was Betreiber zentraler Wasserversorgungsanlagen wissen müssen
Seit Inkrafttreten der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) am 24.6.2023 treffen die Wasserversorger nicht nur neue Qualitätspflichten, sondern auch strengere Transparenzanforderungen. Nach § 45 und § 46 TrinkwV müssen die Wasserversorger ihre Kunden sowohl in Textform als auch auf ihrer Homepage über das Trinkwasser vollumfänglich informieren.
25. Feb.
ZurückEntscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Nationalen Aktionsprogramm Nitrat – Bund und Länder müssen schnelle Lösungen für die Düngepraxis vorlegen
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat muss ein nationales Aktionsprogramm zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen erstellen, das den Vorschriften der Düngeverordnung anschließend zugrunde zu legen ist. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig bereits am 8.10.2025 entschieden und die Entscheidungsgründe nun am 4.2.2026 veröffentlicht. Der Kläger, eine anerkannte Umweltvereinigung, bege
25. Feb.
Modernisierungspaket für Planung und Genehmigung von Infrastrukturprojekten beschlossen
Langwierige Genehmigungsprozesse werden seit jeher als ein Hauptgrund für marode Brücken, überlastete Schienenwege und sanierungsbedürftige Wasserstraßen in Deutschland genannt. Nun ist die Bundesregierung tätig geworden und hat am 17.12.2025 das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte zu vereinfachen, weiter zu digitalisieren und merklich zu beschleunigen. Mit dem Gesetzespaket sollen zentrale Maßna
12. Feb.
Stadtwerke zwischen Investitionsdruck und Transformation: Finanzierungsfragen der Energiewende
Die Energie- und Wärmewende auf regionaler Ebene praktisch umzusetzen, ist für die Energieversorger ein erheblicher finanzieller Kraftakt. Bis zum Jahr 2045 müssen sie insgesamt rund 535 Mrd. EUR in Strom- und Gasverteilnetze sowie in die netzgebundene Wärmeversorgung investieren. Etwa zwei Drittel dieses Investitionsvolumens werden voraussichtlich bereits bis 2035 benötigt. Um die Energiewende zu finanzieren, hat die Bundesregierung unter anderem den Deutschlandfonds zur Mob
22. Jan.
CSRD-Trilogverhandlungen: Sinnvolle Entbürokratisierung oder Kehrtwende in Sachen Nachhaltigkeit?
Nach einem Jahr intensiver Diskussion herrscht nun formal Klarheit: Das Europäische Parlament hat am 16.12.2025 die Trilog-Einigung zum Omnibus-Paket bestätigt. Mit dieser Reform werden die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) neu gefasst – insbesondere fallen nun weniger Unternehmen in die Anwendungsbereiche. Ziel der Reform war eine Vereinfachung und stärkere Risikoorientierung der...
20. Jan.
Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD: Jetzt vorbereiten
EU-Gesetzgeber hat mit CSRD die Grundsätze einer nachhaltigen Unternehmensführung gegossen, den große KG ab dem Jahr 2025 umsetzen müssen.
13. Feb. 2024
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