top of page

Stadtwerke zwischen Investitionsdruck und Transformation: Finanzierungsfragen der Energiewende

  • janinejobst
  • vor 21 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Die Energie- und Wärmewende auf regionaler Ebene praktisch umzusetzen, ist für die Energieversorger ein erheblicher finanzieller Kraftakt. Bis zum Jahr 2045 müssen sie insgesamt rund 535 Mrd. EUR in Strom- und Gasverteilnetze sowie in die netzgebundene Wärmeversorgung investieren. Etwa zwei Drittel dieses Investitionsvolumens werden voraussichtlich bereits bis 2035 benötigt. Um die Energiewende zu finanzieren, hat die Bundesregierung unter anderem den Deutschlandfonds zur Mobilisierung privaten Kapitals für kommunale Energie- und Wärmenetze sowie die BEW-Förderung zur direkten Bezuschussung der Dekarbonisierung von Wärmenetzen aufgelegt. Dennoch werden Energieversorgungsunternehmen ihre Finanzierungsstrategien grundlegend neu ausrichten müssen. Aus eigener Finanzierungskraft lassen sich voraussichtlich nur etwa rund 189 Mrd. EUR abdecken. Damit verbleibt eine Finanzierungslücke von rund 346 Mrd. EUR, also über die Hälfte (rund 65 %) des gesamten Investitionsbedarfs. Laut KfW erfordert die Schließung dieser Lücke zusätzliches Eigenkapital von etwa 47 Mrd. EUR und Fremdkapital in Höhe von rund 299 Mrd. EUR.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


bottom of page