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Die Zukunft der Gasnetze: Was das BRÜCKEN-Verfahren für Netzbetreiber bedeutet
Deutschland befindet sich mitten in einer grundlegenden Transformation seiner Energieversorgung. In den kommenden zwei Jahrzehnten wird die Bundesrepublik schrittweise aus der Nutzung fossilen Erdgases aussteigen. Die dafür notwendigen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen werden derzeit von dem Gesetzgeber und der Bundesnetzagentur weiterentwickelt. Teilweise werden sie neu gestaltet.
vor 3 Tagen
Nahost‑Krieg und Jahresabschluss 2025: IDW veröffentlicht Hinweise zur finanziellen und nichtfinanziellen Berichterstattung
Der Ausbruch des Nahost‑Kriegs Ende Februar 2026 wirkt sich nicht nur geopolitisch, sondern auch unmittelbar auf Unternehmen aus. Vor allem Unternehmen, deren Jahres‑ oder Konzernabschlüsse zum 31.12.2025 noch nicht aufgestellt oder festgestellt sind, müssen klären, wie sie die neuen Entwicklungen in ihrer Berichterstattung berücksichtigen.
30. März
AgNes-Prozess: Pilotprojekte sollen Zukunft der Industrienetzentgelte klären
Nachdem die Große Beschlusskammer der BNetzA im September 2025 ein Diskussionspapier zu den Entgelten für Industrie und Gewerbe veröffentlicht und zur Konsultation gestellt hat, folgt im Verfahren zur Festlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) nun der nächste Schritt. Am 19.2.2026 stellte die Große Beschlusskammer ein Konzept zur Durchführung von Pilotprojekten für Industrienetzentgelte vor. Ziel ist es, praktische Erfahrungen und belastbare Erkenntnisse
18. März
Fündigkeitsversicherung zur Risikoabsicherung für geothermische Tiefbohrungen
Die Potenziale von Geothermie als grundlastfähiger und erneuerbarer Energiequelle in Deutschland könnten in Deutschland insbesondere für die Wärmeversorgung noch stärker genutzt werden. Zentrale Hemmnisse sind derzeit vor allem hohe Investitionskosten und fündigkeitsbedingte Risiken. Ob eine geothermische Bohrung erfolgreich ist – also Wasser beziehungsweise Sole in ausreichender Temperatur und Menge (Schüttung) erschließt – zeigt sich erst nach Abschluss der Bohrarbeiten. Bi
11. März
Einleitung von Ordnungsgeldverfahren für Bilanz-Abschlüsse zum 31. Dezember 2024 – letztmalige Schonfrist
Das Bundesamt für Justiz hat in Sachen Ordnungsgeldverfahren für nicht getätigte Bilanz-Abschlüsse nach § 355 HGB für Klarheit gesorgt: In Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat es klargestellt, dass es Ordnungsgeldverfahren für Unternehmen mit Bilanzstichtag 31.12.2024 nicht vor Mitte März 2026 einleitet. Voraussetzung hierfür ist, dass die gesetzliche Offenlegungsfrist regulär am 31.12.2025 endet. Diese Ankündigung bedeutet eine letztm
3. Feb.
Stadtwerke zwischen Investitionsdruck und Transformation: Finanzierungsfragen der Energiewende
Die Energie- und Wärmewende auf regionaler Ebene praktisch umzusetzen, ist für die Energieversorger ein erheblicher finanzieller Kraftakt. Bis zum Jahr 2045 müssen sie insgesamt rund 535 Mrd. EUR in Strom- und Gasverteilnetze sowie in die netzgebundene Wärmeversorgung investieren. Etwa zwei Drittel dieses Investitionsvolumens werden voraussichtlich bereits bis 2035 benötigt. Um die Energiewende zu finanzieren, hat die Bundesregierung unter anderem den Deutschlandfonds zur Mob
22. Jan.
Einführung des Wassercents in Bayern: Was müssen bayerische Wasserversorger beachten?
Am 1.1.2026 ist das Gesetz zur Änderung des Bayerischen Wassergesetzes und weiterer Rechtsvorschriften in Kraft getreten.
21. Jan.
Stilllegungs- und unvermeidbare Rückbaukosten auch im Basisjahr 2025 regulatorisch relevant – Festlegungsverfahren zur Refinanzierung bei Erdgasnetzen im Rahmen der Entgeltregulierung eröffnet
Die deutsche Energiewirtschaft ist in einem Transformationsprozess. In den nächsten zwei Jahrzehnten steigt die Bundesrepublik schrittweise aus der fossilen Erdgasversorgung aus. Da derzeit nur für einen kleinen Teil der bestehenden Gasinfrastruktur eine Weiternutzung erwartet wird (z. B. durch Biomethan oder Wasserstoff), werden Kosten für Stilllegungen sowie gegebenenfalls erforderlichen Rückbau entstehen. Die Frage etwaiger Duldungspflichten von Grundstückseigentümer nach
13. Jan.
Bevor es zu spät ist: Offene Forderungen auf Verjährung prüfen
Noch bis zum Jahresende haben Sie Zeit, die drohende Verjährung von offenen Forderungen aus dem Jahr 2022 aufzuhalten. Um den Adventsstress nicht unnötig zu erhöhen, sollten Sie rechtzeitig handeln und die entsprechenden Schritte einleiten.
8. Jan.
Drohende Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen Verschlechterung des Qualitätselements (sog. „Qualitätselement-Schaden“) zum Jahreswechsel
Die Rechtsprechung erkennt an, dass Netzbetreiber, die durch eine Versorgungsunterbrechung Einnahmeausfälle erleiden, einen zivilrechtlichen Schadensersatzanspruch gegen den Verursacher haben können ( BGH, Urteil vom 8.5.2018, Az. VI ZR 295/17 ). Um sicherzustellen, dass die Ansprüche aus solchen Versorgungsunterbrechungen nicht zum Jahreswechsel verjähren, müssen Netzbetreiber entsprechend reagieren. Wir erläutern im Folgenden kurz, wie ein solcher Schadensersatzanspruch im
8. Jan.
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