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Die Energiewende auf der Blockchain: Virtuelles Prosuming dank MiCAR

  • janinejobst
  • 31. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Erinnern Sie sich noch an den letzten großen Hype? Nein, nicht generative KI. Auch nicht Augmented Reality. Genau, Blockchain und Distributed Ledger Technologien – auch im Energiebereich. Dann schlug der Hype-Zyklus zu und das Thema fiel aus der öffentlichen Wahrnehmung. Aber im Hintergrund ging es weiter. Ein spannendes Anwendungsfeld ist die Tokenisierung von Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen. In Italien hat der Energiekonzern Enel seinen privaten Stromkunden erstmals ermöglicht, einen rein digitalen Token zu erwerben, der auf einer Blockchain abgebildet wird. Diese Kunden werden zu sogenannten „virtuellen Prosumern“, indem sie rechnerisch an Erzeugung („Produce“) und Verbrauch („Consume“) partizipieren, ohne selbst Anlagen betreiben zu müssen. Die rechtliche Grundlage für dieses Modell bildet die Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte (Markets in Crypto-Assets Regulation; kurz „MiCAR“). Und ja: Wenn die EU eine Verordnung zu einem Thema erlassen hat, ist die Hypephase im Regelfall vorbei …

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