Das Ende der Preisparitätsklauseln?

Die Digitalisierung und das Internet durchziehen rasant und unaufhaltsam alle Bereiche des Privatlebens und der Wirtschaft. Auch im Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Verbrauchern wird die Digitalisierung immer relevanter und stellt das Kartellrecht vor erhebliche systemische Herausforderungen. Das macht es unausweichlich, auf nationaler und europäischer Ebene über grundlegende Reformen nachzudenken (der BBH-Blog berichtete u.a. hier und hier). Aber auch im behördlichen Alltag der Kartellwächter stellen sich zahlreiche Fragen, die mit dem Vormarsch des Internets in die zum Teil noch analoge Welt des Wettbewerbs im Zusammenhang stehen – so zum Beispiel auch diese: Welche Auswirkungen hat das Best-Preis-Verbot auf den Wettbewerb zwischen den Hotelportalen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein am 28.8.2020 veröffentlichter Beitrag des Bundeskartellamts (BKartA) in der Schriftenreihe „Wettbewerb und Verbraucherschutz in der digitalen Wirtschaft“. Darin geht es um die Auswirkungen „enger“ Preisparitätsklauseln im Online-Vertrieb und die Ermittlungsergebnisse aus dem Booking-Verfahren des BKartA. Weiterlesen

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