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21.07.2017

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Genossenschaften boomen

 

In Bayern fehlen Tausende Wohnungen – während die Kommunen kreativ nach Lösungen suchen, reduziert der Freistaat Fördermittel.

Megaproblem Wohnraummangel: Etwa 70 000 neue Wohnungen müssten pro Jahr in Bayern gebaut werden, um den Bedarf zu decken. Dies hat die Staatsregierung bereits vor einigen Jahren als Zielmarke ausgegeben. Die benötigten Unterkünfte für Flüchtlinge sind da noch gar nicht eingerechnet. Wie das gehen soll, ist völlig offen. Denn nach wie vor wird zu wenig gebaut. Von Januar bis September 2016 wurden laut Landesamt für Statistik Baugenehmigungen für 55 456 Wohnungen erteilt. Vor dem Hintergrund des Wohnraummangels erlebt eine Wohnbauform ein Comeback: die Wohnbaugenossenschaft. Laut dem Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) werden 2017 fünf neue Wohnungsgenossenschaften gegründet: in Füssen, Passau, München, Weil (Landkreis Landsberg am Lech) und Kottgeisering (Landkreis Fürstenfeldbruck). Von den 458 Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern haben 338 die Rechtsform der Genossenschaft. „Der anhaltende Gründungsboom zeigt, dass immer mehr engagierte Genossenschaftsgründer Projekte für dauerhaftes, bezahlbares Wohnen planen“, sagt VdW-Direktor Xaver Kroner. 

 

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