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21.07.2017

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Ministerium bestätigt Genossenschaftsmodell

 

Der Milchbericht 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bestätigt das bestehende Genossenschaftsmodell der deutschen Milchwirtschaft. In dem Bericht, den Bundesminister Christian Schmidt gestern der Öffentlichkeit präsentierte, heißt es, das „BMEL ist der Auffassung, dass sich Rechtsform und Organisation der genossenschaftlichen Milchverarbeitung grundsätzlich bewährt haben“. Die pauschale Aufhebung der genossenschaftlichen Lieferordnung zugunsten von Einzelverträgen wird vom BMEL nicht verfolgt.“ Die Modernisierung der Lieferbedingungen sei Aufgabe der Wirtschaft, so der Bundesminister.Damit bestätigt das Bundesministerium den Standpunkt der Interessengemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft (IGM). Thomas Stürtz, Sprecher der IGM, erklärt: „Das Bundeskartellamt hat nicht die Interessen der deutlichen Mehrheit unter den Milcherzeugern im Blick. Die klare Mehrzahl der Eigentümer steht hinter dem Genossenschaftsmodell. Auch nach dem Milchgipfel bleibt zudem unklar, welche konkreten Maßnahmen das Amt erwartet.“Positiv werden im Milchbericht die „erheblichen Anstrengungen“ der Molkereigenossenschaften hervorgehoben, mehr Wertschöpfung zu generieren. Stürtz: „Damit bestätigt das Ministerium die Strategien aus der Branche zur Stärkung der Wertschöpfung im In- und Ausland. Das ist genau das, was die Mitglieder der Genossenschaften erwarten.“Bundesminister Schmidt hebt in seinem Milchbericht die Gründung der IGM als ersten guten Schritt in die richtige Richtung hervor. Die IGM steht einer Weiterentwicklung zu einem Branchenverband durchaus offen gegenüber, sofern ein Mehrwert für die genossenschaftliche Milchwirtschaft daraus resultiert.

 

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